Hochwürdige Mitbrüder, ehrwürdige Brüder und Schwestern im Ordensstand, liebe Gläubige, Freunde und Wohltäter!
Wir beginnen in der traditionellen römischen Liturgie mit dem Sonntag Septuagesima die Vorfastenzeit, die Wochen der Einstimmung und Vorbereitung auf die heiligen vierzig Tage der Fastenzeit, am kommenden 18. Februar ist der Aschermittwoch. Nutzen wir die Vorfastenzeit gut aus, dann werden die Tage des Fastens eine sehr fruchtbare, geistliche Zeit für uns. Diese Vorbereitung ist der Liturgiereform vor fast 60 Jahren zum Opfer gefallen, obwohl diese Tradition etwa 1500 Jahre lang bestanden hat.
Gefahren für das christliche Leben
Die drei Versuchungen, von denen uns das Evangelium am ersten Fastensonntag berichten wird, sind die drei größten Gefahren unseres christlichen Lebens. Der Christ soll Gott ohne Hintergedanken dienen, so selbstlos wie möglich, aus Liebe, nicht aus Interesse. Wie würde unsere Welt ausschauen, wenn durch den christlichen Glauben in einer einseitigen Weise - wie heute oft gepredigt, aber gleichzeitig doch auch selten gelebt - jede materielle Not besiegt wäre? Die Verkündigung des Evangeliums wäre eventuell sehr leicht, die ganze Erde hätte den Glauben gerne empfangen. Dann sehen wir, dass ein Aber kommen muss: Aber viele hätten die Anbetung Gottes mit der Anbetung des eigenen Bauches verquickt, die Treue zu Christus mit der Wohlfahrt verwechselt und die Liebe zu Gott und zum Mitmenschen gegen die wirtschaftliche Sicherheit vertauscht.
Wo das Evangelium in bloß sozialer, wirtschaftlicher Botschaft aufgeht und das christliche Ideal auf Wohlstand für alle reduziert wird, dort beginnen die Menschen vom Brot allein zu leben, dort wird der Berg der Seligkeiten zu einem Garten der Lüste oder - sagen wir es einmal wienerisch - zu einem Wurstelprater der kalten Vernunft. Satt, fett, vollständig wattiert, ist unser einst wirklich gläubiges Volk immer ärmer an menschlichen und religiösen Eigenschaften geworden. Jede Art von Materialismus, sei es jener von rechts oder jener von links, berauscht und macht die Menschen stumpf. Und in diesem Rausch stecken wir seit langer Zeit, und nicht einmal die Krisen der letzten Jahre haben eine größere Zahl unserer Mitmenschen wieder zu einer echten Normalität zurückgeführt.
Verdunklung der Seele
Die Geschichte wird morgen wahrscheinlich diese jüngsten Jahrzehnte der Beglückung auf rein materieller Ebene als eine Zeit der Verdunkelung der österreichischen Seele bezeichnen, in der verwöhnende Herrscher regieren und blendende, verblendende Jongleure, die mit der rechten Hand materielle Geborgenheit schaffen und mit der anderen die Grundwerte des menschlichen Lebens unerbittlich abbauen, mit der Rechten allerlei Behaglichkeiten anbieten, mit der Linken den Geist des Einzelnen und der Gesellschaft allmählich schwächen. Und das ist praktisch vollständig vollzogen. Wir merken es vielleicht nicht: bei geschickten Zauberkünstlern weiß die Linke ganz genau, was die Rechte tut. Solche falschen Zauberkünstler gibt es in größerer Zahl seit vielen Jahrzehnten, sie arbeiten zusammen, vor allem aber haben sie sehr viele blinde Mitläufer: die gleichgültigen und lauen Menschen.
Ohne Buße werden wir nicht mehr weiterkommen
Über kurz oder lang fällt uns die nicht erwünschte Buße auf den Kopf: der Gürtel muss enger geschnallt werden und es erreicht uns das Sparpaket! Überall im Leben! Die Menschen müssen beginnen, sich zu bekehren und Buße zu tun.
Unsere Zeit ist besonders erfüllt von einem großen Hindernis dazu, der sogenannten Verstocktheit. Was aber ist die Verstocktheit? Verstocktheit ist das mutwillige Beharren in der Abkehr von Gott und das trotzige Festhalten am Bösen. Diese Haltung steigert den Charakter der Sünde, die ja immer Selbstverschließung vor Gott ist, zu höchster Aktivität. Als Folge ergeben sich Unbußfertigkeit und Widerständigkeit gegen die Bekehrung. Verstocktheit ist der Zustand des Willens, der mit Gott gebrochen hat und der unabänderlich an der Sünde festhält. Als Sünde wider den Heiligen Geist ist die Verstocktheit die bewusste Ablehnung aller, auf die Willensänderung gerichteten Einflüsse Gottes. Wer die Wahrheit unterdrückt, weil sie ihn bloßstellt, der ist verstockt. Wer nicht erlöst werden will, der ist verstockt. Wer sich weigert, das Gute an Christus und Seiner Kirche anzuerkennen, der ist verstockt. Wer die Sünde leugnet, der ist verstockt. Wer das Böse gut nennt, der ist verstockt. Wer die Begriffe der Moral verfälscht, der ist verstockt. Der Verstockte widersetzt sich der Wahrheit. Die Menschen haben sich so völlig von Gott abgewandt.
Schweigende Apostasie
Papst Johannes Paul II. schrieb vor über 20 Jahren sehr treffend: „Das Vergessen Gottes hat zum Niedergang des Menschen geführt. [...] Es wundert daher nicht, dass in diesem Kontext ein großer Freiraum für die Entwicklung des Nihilismus im philosophischen Bereich, des Relativismus im erkenntnistheoretischen und moralischen Bereich, des Pragmatismus und sogar des zynischen Hedonismus in der Gestaltung des Alltagslebens entstanden ist.« Die europäische Kultur erweckt den Eindruck einer »schweigenden Apostasie »seitens des satten Menschen, der lebt, als ob es Gott nicht gäbe. Vor diesem Horizont nehmen die auch in letzter Zeit wieder auftauchenden Versuche Gestalt an, die europäische Kultur losgekoppelt vom Beitrag des Christentums zu präsentieren, das ihre historische Entwicklung und ihre universale Verbreitung geprägt hat. Wir sehen uns dem Erscheinen einer neuen, großenteils von den Massenmedien beeinflussten Kultur gegenüber, deren Merkmale und Inhalte oft im Gegensatz zum Evangelium und zur Würde der menschlichen Person stehen. Zu dieser Kultur gehört auch ein immer weiter verbreiteter religiöser Agnostizismus, verbunden mit einem tieferen moralischen und rechtlichen Relativismus, der seine Wurzeln im Verlust der Wahrheit vom Menschen als Fundament der unveräußerlichen Rechte eines jeden hat. Die Zeichen eines Schwindens der Hoffnung äußern sich mitunter durch erschreckende Formen dessen, was man als eine »Kultur des Todes« bezeichnen kann.“ (Ecclesia in Europa, 28.6.2003)
Die lauen Christen, wie leben sie?
Viele unterliegen der zweiten Versuchung: Nicht nur soll sich der eigene Wille gegen den Willen Gottes durchsetzen, sondern er erhebt Anspruch auf Gottes Unterstützung. Mit Wundern sogar müsste Er der Erfüllung unserer Begierden zu Hilfe kommen, sodass nur, was die Mehrheit will, zur sittlichen Norm erhoben wird, und was der Eitelkeit und den Leidenschaften schmeichelt, den Segen Gottes erhalten soll. Viele Menschen sind diesen Vorstellungen im christlichen Leben erlegen. Der moderne Mensch dürfte andächtig beten: Mein heiliger Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden!
Ich erinnere mich sehr gut, als ich Katechet war in der Grazer Dompfarre: im Jahr 2001 wurde ein großer Kreuzweg für die Jugend organisiert, die von gewissen Leuten damals formulierten Texte waren erfüllt von diesem verdorbenen geistlichen Gedankengut. Der damalige Dompfarrer hatte es wohl durchschaut und klagte mir auch sein Leid, da er meine Betroffenheit sah; aber man hat nichts getan, diesen Ungeist zu unterbinden und den Menschen geistlich zu helfen.
Versuchungen im Leben
Wir wissen, wie leicht man von Satan verführt wird und wie schnell unsere Gefühle sich regen, sobald die Versuchung an die Tür klopft. Die Versuchung besteht aus drei Teilen: Einflüsterung, Wohlgefallen, Zustimmung. Bei der Einflüsterung müssen wir sofort gut reagieren, Gott schenkt uns dazu Seine Gnade. Sind wir aber bereits weitergelockt worden, türmt sich ein Berg der Phantasie, der Illusionen und der Anmaßung vor uns auf. An die Übelkeit und die Kopfschmerzen des kommenden Katers nach der Sünde vermögen wir meistens nicht zu denken. Für einen Augenblick Befriedigung ist man bereit, Gott selbst zu verlieren, und dann fallen wir in einen Abgrund, mit gebrochenem Genick und mit dem Herzen im Schlamm. Und dort wären wir bestimmt zu bleiben, wenn nicht der gute Samariter Jesus Christus einmal wiederkäme und bereit wäre, unsere Wunden zu heilen.
Danken wir Ihm, unserem Erlöser Jesus Christus, für Sein Beispiel im Umgang mit den Versuchungen, für Seine siegreiche Demaskierung des Teufels und für Seine unendliche Barmherzigkeit! Bedenken wir dann auch immer unser gnadenhaftes Leben in der Kirche: Die Wunden im täglichen Kampf mit dem Bösen werden uns durch die Gnade der Sakramente zu ehrenvoller Auszeichnung der Gotteskinder in Ewigkeit.
Eine gnadenreiche, heilige Fastenzeit!
Mit meinem priesterlichen Segen,
Jaidhof, am 1. Februar 2026, Sonntag Septuagesima
Hochwürdige Mitbrüder, ehrwürdige Brüder und Schwestern im Ordensstand, liebe Gläubige, Freunde und Wohltäter!
Wir beginnen in der traditionellen römischen Liturgie mit dem Sonntag Septuagesima die Vorfastenzeit, die Wochen der Einstimmung und Vorbereitung auf die heiligen vierzig Tage der Fastenzeit, am kommenden 18. Februar ist der Aschermittwoch. Nutzen wir die Vorfastenzeit gut aus, dann werden die Tage des Fastens eine sehr fruchtbare, geistliche Zeit für uns. Diese Vorbereitung ist der Liturgiereform vor fast 60 Jahren zum Opfer gefallen, obwohl diese Tradition etwa 1500 Jahre lang bestanden hat.
Gefahren für das christliche Leben
Die drei Versuchungen, von denen uns das Evangelium am ersten Fastensonntag berichten wird, sind die drei größten Gefahren unseres christlichen Lebens. Der Christ soll Gott ohne Hintergedanken dienen, so selbstlos wie möglich, aus Liebe, nicht aus Interesse. Wie würde unsere Welt ausschauen, wenn durch den christlichen Glauben in einer einseitigen Weise - wie heute oft gepredigt, aber gleichzeitig doch auch selten gelebt - jede materielle Not besiegt wäre? Die Verkündigung des Evangeliums wäre eventuell sehr leicht, die ganze Erde hätte den Glauben gerne empfangen. Dann sehen wir, dass ein Aber kommen muss: Aber viele hätten die Anbetung Gottes mit der Anbetung des eigenen Bauches verquickt, die Treue zu Christus mit der Wohlfahrt verwechselt und die Liebe zu Gott und zum Mitmenschen gegen die wirtschaftliche Sicherheit vertauscht.
Wo das Evangelium in bloß sozialer, wirtschaftlicher Botschaft aufgeht und das christliche Ideal auf Wohlstand für alle reduziert wird, dort beginnen die Menschen vom Brot allein zu leben, dort wird der Berg der Seligkeiten zu einem Garten der Lüste oder - sagen wir es einmal wienerisch - zu einem Wurstelprater der kalten Vernunft. Satt, fett, vollständig wattiert, ist unser einst wirklich gläubiges Volk immer ärmer an menschlichen und religiösen Eigenschaften geworden. Jede Art von Materialismus, sei es jener von rechts oder jener von links, berauscht und macht die Menschen stumpf. Und in diesem Rausch stecken wir seit langer Zeit, und nicht einmal die Krisen der letzten Jahre haben eine größere Zahl unserer Mitmenschen wieder zu einer echten Normalität zurückgeführt.
Verdunklung der Seele
Die Geschichte wird morgen wahrscheinlich diese jüngsten Jahrzehnte der Beglückung auf rein materieller Ebene als eine Zeit der Verdunkelung der österreichischen Seele bezeichnen, in der verwöhnende Herrscher regieren und blendende, verblendende Jongleure, die mit der rechten Hand materielle Geborgenheit schaffen und mit der anderen die Grundwerte des menschlichen Lebens unerbittlich abbauen, mit der Rechten allerlei Behaglichkeiten anbieten, mit der Linken den Geist des Einzelnen und der Gesellschaft allmählich schwächen. Und das ist praktisch vollständig vollzogen. Wir merken es vielleicht nicht: bei geschickten Zauberkünstlern weiß die Linke ganz genau, was die Rechte tut. Solche falschen Zauberkünstler gibt es in größerer Zahl seit vielen Jahrzehnten, sie arbeiten zusammen, vor allem aber haben sie sehr viele blinde Mitläufer: die gleichgültigen und lauen Menschen.
Ohne Buße werden wir nicht mehr weiterkommen
Über kurz oder lang fällt uns die nicht erwünschte Buße auf den Kopf: der Gürtel muss enger geschnallt werden und es erreicht uns das Sparpaket! Überall im Leben! Die Menschen müssen beginnen, sich zu bekehren und Buße zu tun.
Unsere Zeit ist besonders erfüllt von einem großen Hindernis dazu, der sogenannten Verstocktheit. Was aber ist die Verstocktheit? Verstocktheit ist das mutwillige Beharren in der Abkehr von Gott und das trotzige Festhalten am Bösen. Diese Haltung steigert den Charakter der Sünde, die ja immer Selbstverschließung vor Gott ist, zu höchster Aktivität. Als Folge ergeben sich Unbußfertigkeit und Widerständigkeit gegen die Bekehrung. Verstocktheit ist der Zustand des Willens, der mit Gott gebrochen hat und der unabänderlich an der Sünde festhält. Als Sünde wider den Heiligen Geist ist die Verstocktheit die bewusste Ablehnung aller, auf die Willensänderung gerichteten Einflüsse Gottes. Wer die Wahrheit unterdrückt, weil sie ihn bloßstellt, der ist verstockt. Wer nicht erlöst werden will, der ist verstockt. Wer sich weigert, das Gute an Christus und Seiner Kirche anzuerkennen, der ist verstockt. Wer die Sünde leugnet, der ist verstockt. Wer das Böse gut nennt, der ist verstockt. Wer die Begriffe der Moral verfälscht, der ist verstockt. Der Verstockte widersetzt sich der Wahrheit. Die Menschen haben sich so völlig von Gott abgewandt.
Schweigende Apostasie
Papst Johannes Paul II. schrieb vor über 20 Jahren sehr treffend: „Das Vergessen Gottes hat zum Niedergang des Menschen geführt. [...] Es wundert daher nicht, dass in diesem Kontext ein großer Freiraum für die Entwicklung des Nihilismus im philosophischen Bereich, des Relativismus im erkenntnistheoretischen und moralischen Bereich, des Pragmatismus und sogar des zynischen Hedonismus in der Gestaltung des Alltagslebens entstanden ist.« Die europäische Kultur erweckt den Eindruck einer »schweigenden Apostasie »seitens des satten Menschen, der lebt, als ob es Gott nicht gäbe. Vor diesem Horizont nehmen die auch in letzter Zeit wieder auftauchenden Versuche Gestalt an, die europäische Kultur losgekoppelt vom Beitrag des Christentums zu präsentieren, das ihre historische Entwicklung und ihre universale Verbreitung geprägt hat. Wir sehen uns dem Erscheinen einer neuen, großenteils von den Massenmedien beeinflussten Kultur gegenüber, deren Merkmale und Inhalte oft im Gegensatz zum Evangelium und zur Würde der menschlichen Person stehen. Zu dieser Kultur gehört auch ein immer weiter verbreiteter religiöser Agnostizismus, verbunden mit einem tieferen moralischen und rechtlichen Relativismus, der seine Wurzeln im Verlust der Wahrheit vom Menschen als Fundament der unveräußerlichen Rechte eines jeden hat. Die Zeichen eines Schwindens der Hoffnung äußern sich mitunter durch erschreckende Formen dessen, was man als eine »Kultur des Todes« bezeichnen kann.“ (Ecclesia in Europa, 28.6.2003)
Die lauen Christen, wie leben sie?
Viele unterliegen der zweiten Versuchung: Nicht nur soll sich der eigene Wille gegen den Willen Gottes durchsetzen, sondern er erhebt Anspruch auf Gottes Unterstützung. Mit Wundern sogar müsste Er der Erfüllung unserer Begierden zu Hilfe kommen, sodass nur, was die Mehrheit will, zur sittlichen Norm erhoben wird, und was der Eitelkeit und den Leidenschaften schmeichelt, den Segen Gottes erhalten soll. Viele Menschen sind diesen Vorstellungen im christlichen Leben erlegen. Der moderne Mensch dürfte andächtig beten: Mein heiliger Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden!
Ich erinnere mich sehr gut, als ich Katechet war in der Grazer Dompfarre: im Jahr 2001 wurde ein großer Kreuzweg für die Jugend organisiert, die von gewissen Leuten damals formulierten Texte waren erfüllt von diesem verdorbenen geistlichen Gedankengut. Der damalige Dompfarrer hatte es wohl durchschaut und klagte mir auch sein Leid, da er meine Betroffenheit sah; aber man hat nichts getan, diesen Ungeist zu unterbinden und den Menschen geistlich zu helfen.
Versuchungen im Leben
Wir wissen, wie leicht man von Satan verführt wird und wie schnell unsere Gefühle sich regen, sobald die Versuchung an die Tür klopft. Die Versuchung besteht aus drei Teilen: Einflüsterung, Wohlgefallen, Zustimmung. Bei der Einflüsterung müssen wir sofort gut reagieren, Gott schenkt uns dazu Seine Gnade. Sind wir aber bereits weitergelockt worden, türmt sich ein Berg der Phantasie, der Illusionen und der Anmaßung vor uns auf. An die Übelkeit und die Kopfschmerzen des kommenden Katers nach der Sünde vermögen wir meistens nicht zu denken. Für einen Augenblick Befriedigung ist man bereit, Gott selbst zu verlieren, und dann fallen wir in einen Abgrund, mit gebrochenem Genick und mit dem Herzen im Schlamm. Und dort wären wir bestimmt zu bleiben, wenn nicht der gute Samariter Jesus Christus einmal wiederkäme und bereit wäre, unsere Wunden zu heilen.
Danken wir Ihm, unserem Erlöser Jesus Christus, für Sein Beispiel im Umgang mit den Versuchungen, für Seine siegreiche Demaskierung des Teufels und für Seine unendliche Barmherzigkeit! Bedenken wir dann auch immer unser gnadenhaftes Leben in der Kirche: Die Wunden im täglichen Kampf mit dem Bösen werden uns durch die Gnade der Sakramente zu ehrenvoller Auszeichnung der Gotteskinder in Ewigkeit.
Eine gnadenreiche, heilige Fastenzeit!
Mit meinem priesterlichen Segen,
Jaidhof, am 1. Februar 2026, Sonntag Septuagesima